Spartipp: Günstiges Holz

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Seit Jahren steigen die Preise für Baumaterialien aller Art. Auch Holz wird immer teurer. Wer mit offenen Augen durch die Gegend läuft, kann aber immer noch an günstiges Brenn- und Bastelholz kommen!

Die meisten unserer Bastelprojekte realisieren wir mit kostenlosem Holz. Selbstverständlich ganz legal und mit nur wenig Aufwand.

Unseren Raketenofen befeuern wir seit Jahren ohne auch nur einen Cent für Brennholz auszugeben.

Das wichtigste ist: Augen offen halten und sich fragen trauen! Wertvolles Holz liegt oft ungenutzt herum und wird einfach entsorgt. Teilweise müssen Firmen sogar für die Entsorgung bezahlen! Genau diesen Umstand machen wir uns zu Nutze.

Daten und Fakten

  • Augen offen halten
  • Firmen und Geschäfte fragen
  • In Altstoffsammelzentren fragen
  • Tipp: Gebrauchtes und entsorgte Möbel für eigene Zwecke nutzen

Brennmaterial

Zum kochen im Freien nutzen wir ausschließlich Holz. Und das besorgen wir uns – natürlich mit der entsprechenden Erlaubnis – von Baustellen, Baumärkten und Geschäften.

Die Entnahme von Material in Altstoff-Sammelzentren ist eigentlich verboten. Wenn man freundlich nachfragt, bekommt man aber oft Dinge geschenkt. Wird ja sowieso entsorgt das Zeug.

Kaputte Einwegpaletten, Obstkisten, Bauholz, kaputte Leisten und Bretter und vieles mehr, sammeln wir einfach ein und schneiden es uns zurecht. Ein Geheimtipp sind Baustellen, die gerade aufgelöst werden.

Foto: Fellner Manfred

Bastelholz

Foto: Fellner Manfred

Große Gegenstände werden oft auf Einwegpaletten transportiert und mit Holzlatten gesichert. Dieses Holz wird nach dem Transport meistens entsorgt. Vor allem bei Produktionsbetrieben aber auch in Baumärkten fällt viel Holz dieser Art an. Es eignet sich sehr gut um daraus z.B. Kisten zu bauen.

Am besten fragt man einfach bei Baumärkten und kleinen Betrieben in der eigenen Umgebung nach. Wie bereits erwähnt, sind auch Altstoffsammelstellen eine gute Quelle.

Aus Alt mach Neu

In Altstoffsammelzentren findet man oft alte beschädigte Möbel die man sich kostenlos nehmen darf. Teilweise wird auch beschädigte Ware in Geschäften entsorgt. Auch hier gilt wieder: Man muss sich nur fragen trauen!

Wir haben z.B. einen Gartentisch in ein tolles Hundebett umgebaut. Alleine dieses Projekt hat uns etwa 100 Euro gespart.

Die Tischplatte wurde zur Liegefläche, noch vorhandene Holzreste nutzten wir zur Stabilisierung.
Nach dem schleifen und lasieren waren die anfangs unterschiedlichen Holzfarben nicht mehr zu sehen.

Foto: Fellner Manfred

Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Auch aus kleinen Holzresten können oft noch tolle Schmuckstücke oder Bastelarbeiten entstehen. Der Rest wird zu Brennholz.